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Zymolyase® 20T, 1 g

≥20 U/mg, für die Biochemie und Molekularbiologie
Icon_Kuehltransport Die so gekennzeichneten Produkte werden gekühlt in speziellen, nachhaltigen Kühlboxen auf Kühlakkus oder Trockeneis verschickt.
VE
Verp.
Lyticase, β-1,3-Glucanlaminaripentaohydrolase
Lagertemp.: +4 °C
Transporttemp.: gekühlt
WGK 1
CAS Nr. 37340-57-1

Zur Lyse von Hefezellen. Isoliert aus Arthrobacter luteus
Achtung: Die Zymolyase® löst sich in höheren Konzentrationen nicht vollständig.

Zymolyase®, hergestellt in einer submersen Arthrobacter luteus-Kultur, besitzt starke lytische Aktivität für die Zellwände lebender Zellen einer Vielfalt von Hefestämmen. Sie wird daher häufig eingesetzt, um Protoplasten oder Sphäroplasten herzustellen.

Das essentielle Enzym für die lytische Aktivität der Zymolyase® ist die β-1,3-Glucanlaminaripentaohydrolase. Diese hydrolysiert lineare Glucosepolymere mit β-1,3-Bindungen und setzt als Hauptprodukt spezifisch die Laminaripentaose frei.
Produktdetails

469,00 €/VE 

zzgl. MwSt. | 1 g pro VE

Best.-Nr. 9324.3

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ab 24 VE 422,10 €/VE
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Produktdetails


Zymolyase®, hergestellt in einer submersen Arthrobacter luteus-Kultur, besitzt starke lytische Aktivität für die Zellwände lebender Zellen einer Vielfalt von Hefestämmen. Sie wird daher häufig eingesetzt, um Protoplasten oder Sphäroplasten herzustellen.

Das essentielle Enzym für die lytische Aktivität der Zymolyase® ist die β-1,3-Glucanlaminaripentaohydrolase. Diese hydrolysiert lineare Glucosepolymere mit β-1,3-Bindungen und setzt als Hauptprodukt spezifisch die Laminaripentaose frei.


Anwendungshinweise

Weitere enthaltene Enzymaktivitäten: β-1,3-Glucanase, Protease, Mannanase. Spuren von Amylase, Xylanase, Phosphatase.

Stabilität: Bei 30 °C gehen 70 % der lytischen Aktivität innerhalb von 3 Monaten verloren.

Temperatur- und pH-Optimum: Bei pH 7,5 - 35 °C zur Lyse lebender Hefezellens, bei pH 6,5 - 45 °C zur Hydrolyse von Hefe-Glucan.

Spezifität (lytisches Spektrum): Ashbya, Candida, Debaryomyces, Eremothecium, Endomyces, Hansenula, Hanseniaspora, Kloeckera, Kluyveromyces, Lipomyces, Metschnikowia, Pichia, Pullularia, Torulopsis, Saccharomyces, Saccharomycopsis, Saccharomycodes, Schwanniomyces, etc.
Stammlösung: Als Stammlösung kann eine 2 oder 10 %ige (20 bzw. 100 mg/ml) Zymolyase®-Lösung je nach späterem Puffersystem in Wasser, 10 mM Natriumphosphatpuffer (pH 7,4) oder 50 mM Tris-Cl (pH 7,5), jeweils mit 5 % Glucose und 50 % Glycerin, angesetzt werden. Die Zymolyase® löst sich nicht vollständig. Nicht erwärmen zum Lösen, sondern Zymolyase® als Suspension verwenden. Die Suspension kann in Aliquots bei -20 °C aufbewahrt werden.
Arbeitskonzentration: Zur Verwendung im entsprechenden Puffersystem auf die Arbeitskonzentration von etwa 2-5 mg/ml verdünnen und optional sterilfiltrieren. Meist wird die Zymolyase® jedoch direkt in frischem Arbeitspuffer (z. B. Rescuepuffer 50 mM Tris-Cl, pH 7,5, 10 mM EDTA, 0,3 % β-Mercaptoethanol) in der Endkonzentration direkt vor Verwendung angesetzt.
Sterilfiltration:
Zur Sterilfiltration sollten keine Nitrocellulosefilter verwendet werden - Zymolyase® kann an Nitrocellulosemembranen adsorbieren.


Unit-Definition

1 Unit lytische Aktivität entspricht der Enzymmenge, die bei 25 °C eine Abnahme der Absorption bei 800 nm um 30 % bewirkt, unter Verwendung von 6 mg Brauereihefe als Substrat in Phosphatpuffer (pH 7,5). Die lytische Aktivität variiert in Abhängigkeit vom jeweiligen Hefestamm, dem Wachstumsstadium der Hefe und den genauen Kulturbedingungen.



Zymolyase® 20T ≥20 U/mg, für die Biochemie und Molekularbiologie

Zymolyase® 20T wird hergestellt durch Ammoniumsulfat-Fällung.



Zymolyase® 20T
Ausgewählte Menge:   0
  1. Zwischensumme:  0.00
Bestell Nr. VE Verp. Preis Menge
9324.1 100 mg Glas

95,90 €

9324.2 500 mg Glas

269,00 €

9324.3 1 g Glas

469,00 €

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Allgemeine Informationen

Enzym: neoklassisches, griechisches Kunstwort ενζυμου, énzymon abgeleitet von εν-, en- (in-) und ζυμη, zýmé (Hefe, Sauerteig, veraltet)
Fermente: von lateinisch fermentum (Gärungsmittel, Sauerteig)

Es bestehen sechs Enzymklassen, in welche die Enzyme entsprechend der von ihnen katalysierten Reaktion eingeteilt werden:

Oxidoreduktasen (katalysieren Redoxreaktionen)

Transferasen (übertragen funktionelle Gruppen zwischen Substraten)

Hydrolasen (spalten Bindungen unter Wasseranlagerung)

Lyasen/Synthasen (spalten oder synthetisieren komplexere Produkte aus einfachen Substraten ohne Spaltung von ATP)

Isomerasen (wandeln chemische Isomeren um)

Ligasen/Synthetasen (spalten oder synthetisieren komplexere Produkte aus einfachen Substraten mittels Spaltung von ATP)


Enzym: neoklassisches, griechisches Kunstwort ενζυμου, énzymon abgeleitet von εν-, en- (in-) und ζυμη, zýmé (Hefe, Sauerteig, veraltet)
Fermente: von lateinisch fermentum (Gärungsmittel, Sauerteig)

Es bestehen sechs Enzymklassen, in welche die Enzyme entsprechend der von ihnen katalysierten Reaktion eingeteilt werden:

Oxidoreduktasen (katalysieren Redoxreaktionen)

Transferasen (übertragen funktionelle Gruppen zwischen Substraten)

Hydrolasen (spalten Bindungen unter Wasseranlagerung)

Lyasen/Synthasen (spalten oder synthetisieren komplexere Produkte aus einfachen Substraten ohne Spaltung von ATP)

Isomerasen (wandeln chemische Isomeren um)

Ligasen/Synthetasen (spalten oder synthetisieren komplexere Produkte aus einfachen Substraten mittels Spaltung von ATP)


Analysenzertifikate

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Typanalyse

Aussehenlyophilisiertes Pulver
Aktivität≥20 000 U/g