Technisches Datenblatt
Natriumhydroxid, 500 g
Molare Masse (M) 40,0 g/mol
Dichte (D) 2,13 g/cm³
Siedepunkt (Sdp) 1388 °C
Schmelzpunkt (F) 323 °C
ADR 8 II
WGK 1
CAS Nr. 1310-73-2
EG-Nr. 215-185-5
UN-Nr. 1823
27,90 €/VE
zzgl. MwSt. | 500 g pro VE
Art.-Nr. 6771.3
Produktdetails
Natriumhydroxid ≥98 %, p.a., ISO, in Plätzchen
| Anwendbar (als Trockenmittel) für | basische Flüssigkeiten (z. B. Amine) |
| Nicht anwendbar (als Trockenmittel) für | Säuren, Säurederivate, Phenole |
| Partikelgröße | ~5 mm |
- Zwischensumme: 0.00
| Bestell Nr. | VE | Verp. | Preis | Menge | |
|---|---|---|---|---|---|
| 6771.1 | 1 kg | Kunststoff |
46,50 € |
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| 6771.2 | 5 kg | Kunststoff |
175,00 € |
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| 6771.3 | 500 g | Kunststoff |
27,90 € |
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| 6771.4 | 2,5 kg | Kunststoff |
92,90 € |
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| 6771.5 | 25 kg | Kunststoff |
725,00 € |
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| 6771.6 | 10 kg | Kunststoff |
329,00 € |
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Allgemeine Informationen
Die Stickstoffbestimmung in organischem Material wird meist mit der Kjeldahl-Methode durchgeführt und findet in vielen Bereichen Anwendung, unter anderem in der Umwelt-, Lebensmittel- und Wasseranalytik, der landwirtschaftlichen Analytik, der pharmazeutischen und chemischen Industrie. Bei der klassischen Methode wird eine genau eingewogene Probenmenge mit konzentrierter Schwefelsäure aufgeschlossen. Dabei werden die organischen Anteile entfernt und der Stickstoff reagiert zu Ammoniumsulfat.(CHNO) (s) + H2SO4 (aq) → CO2 (g) + SO2 (g) + H2O (g) + NH4SO4 (solv, H2SO4)Zur besseren Umsetzung wird ein Katalysator oder Katalysatorgemisch, bestehend aus Kupfer, Selen, Quecksilber und/oder Titan, zugegeben. Um eine Siedepunkterhöhung der Schwefelsäure zu erreichen, wird Natrium- oder Kaliumsulfat verwendet. Ist der Stickstoff jedoch in einer Nitro-, Nitroso- oder Azo-Verbindung enthalten, muss diese Verbindung vor dem Aufschluss zuerst mit Zink reduziert werden.
Der Stickstoff liegt jetzt als Ammoniumsulfat in Schwefelsäure vor. Bei Zugabe einer starken Base (z. B. NaOH), wird die Schwefelsäure neutralisiert und Ammoniak aus der Lösung freigesetzt. NH4SO4 (solv) + 2 NaOH (aq) → Na2SO4 (aq) + 2 NH3 (g) + 2 H2O (l) Der Ammoniak wird mittels Wasserdampfdestillation in Säure (z. B. Borsäure) eingeleitet.B(OH)3 (aq) + 2 H2O (l) + NH3 (g) → B(OH)4- (aq) + NH4+ (aq) Die entstehende starke Base (Borat-Ion) wird mit einer starken Säure (Salzsäure oder Schwefelsäure) zurücktitriert. Die überschüssige schwache Borsäure wird dabei nicht erfasst. Für die Titration verwendet man den Tashiro-Indikator, der im Sauren umschlägt. Die verbrauchte Menge Säure kann anschließend in die Stickstoffmenge der Probe umgerechnet werden.NH4+ (aq) + B(OH)4- (aq) + HCl (l) → NH4Cl (aq) + B(OH)3 (aq) + H2O (l)Um den Proteingehalt in der Probe zu berechnen, muss man auf den unterschiedlichen Stickstoffgehalt der enthaltenen Aminosäuren achten und entsprechende Umrechnungsfaktoren einsetzen. Bei Lebensmitteln stammt der Stickstoff meist aus Proteinen, bei anderen Proben können auch andere Stickstoffquellen vorhanden sein.
Säuren und Laugen mit der Qualität p.a. sind hochreine Substanzen, die speziell für analytische Zwecke hergestellt werden. Carl Roth stellt für unterschiedlichste Anwendungen wie Titrationen, Spektroskopie oder Chromatographie die jeweils geeignete Säure bzw. Lauge zur Verfügung.
- Hohe Reinheit
- Hohe Chargenkonstanz
- Umfassende Spezifikation
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Säuren in p.a.-Qualität ermöglichen reproduzierbare und verlässliche Ergebnisse, die in der chemischen Analytik unerlässlich sind. Sie bilden die Grundlage für die Arbeit in Forschung, Entwicklung und der Qualitätskontrolle.
- Hohe Reinheit
- Hohe Chargenkonstanz
- Umfassende Spezifikation
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Bestimmung des Biologischen Sauerstoffbedarfs (BSB)
Der BSB (Biologischer Sauerstoffbedarf) ist ein Maß für die Sauerstoffmenge, die von Mikroorganismen verbraucht wird, um die organischen Stoffe in einer Wasserprobe und in einem definierten Zeitraum abzubauen. Bei der Bestimmung ist die Sauerstoffkonzentration am Anfang und am Ende des Messzeitraums wichtig. Dieser beträgt meistens 5 Tage und wird als Index angegeben (BSB5). Zur Bestimmung werden chemische, elektrochemische oder physikalische Verfahren angewendet.
Die Wöhlk-Reaktion ist ein klassischer Aminonachweis für Aldosen (Glucose, Galactose, Lactose, Maltose) – sie dient zur Unterscheidung zwischen Aldosen und Ketosen und ist besonders nützlich bei der Bestimmung von Glucose in Urinproben. Mit einigen Tropfen Kalilauge auch Wöhlk-Malfatti-Probe, mit Methylamin statt Ammoniak auch Fearon’s Test genannt.
Benötigte Reagenzien: Ammoniaklösung 10 %, Natriumhydroxid, Salzsäure, verdünnt, optional
Anwendung: Die Aldose (wie Glucose) reagiert in alkalischer Lösung mit Ammoniak. Es kommt zur Bildung eines Aldimins (Reaktion der Aldehydgruppe mit Ammoniak). Durch nachfolgende Umlagerung entsteht ein farbiges Aminoderivat, häufig mit einer rot-violetten Farbe.
Analysenzertifikate
Garantieanalyse
| Gehalt (acidim.) | ≥98 % |
| Carbonat (als Na2CO3) | ≤1 % |
| Gesamtstickstoff (als N) | ≤0,001 % |
| Chlorid (Cl) | ≤0,005 % |
| Sulfat (SO4) | ≤0,005 % |
| Phosphat (PO4) | ≤0,001 % |
| Siliciumdioxid (SiO2) | ≤0,01 % |
| Schwermetalle (als Pb) | ≤0,0005 % |
| Aluminium (Al) | ≤0,002 % |
| Calcium (Ca) | ≤0,002 % |
| Eisen (Fe) | ≤0,001 % |
| Magnesium (Mg) | ≤0,0005 % |
| Kalium (K) | ≤0,05 % |
| Nickel (Ni) | ≤0,001 % |
| Blei (Pb) | ≤0,001 % |
| Arsen (As) | ≤0,0001 % |
| Zink (Zn) | ≤0,001 % |