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Methylrot (C. I. 13020), 100 g

Von  Carl ROTH
p.a., ACS
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VE
Verp.
2-[(4-Dimethylamino)-phenylazo]-benzoesäure
Summenformel C15H15N3O2
Molare Masse (M) 269,31 g/mol
Dichte (D) 0,989 g/cm³
Schmelzpunkt (F) 182 °C
WGK 1
CAS Nr. 493-52-7
EG-Nr. 207-776-1

0,1 g in 100 ml Ethanol (96 %) lösen
Indikator pH 4,2-6,2

126.00 CHF/VE 

zzgl. MwSt. | 100 g pro VE

Art.-Nr. T120.3

In Produktion
Versandkostenfrei ab 200 CHF
ab 6 VE 119.70 CHF/VE
ab 24 VE 113.40 CHF/VE

Produktdetails



Methylrot (C. I. 13020) p.a., ACS

Technische Informationen
Farbumschlag pink - gelb 
Umschlagbereich pH 4,2 - 6,2 
Methylrot (C. I. 13020)
Ausgewählte Menge:   0
  1. Zwischensumme:  0.00
Bestell Nr. VE Verp. Preis Menge
T120.1 10 g Glas

28.20 CHF

T120.2 25 g Glas

45.00 CHF

T120.3 100 g Glas

126.00 CHF

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Allgemeine Informationen

Farbstoffe

Für brillante Ergebnisse in Labor und Forschung

Entdecken Sie unser umfangreiches Sortiment an Farbstoffen für anspruchsvolle Anwendungen in Wissenschaft und Industrie. Ob für Mikroskopie, Histologie, Biochemie oder industrielle Anwendungen - bei uns finden Sie den passenden Farbstoff.


Der Gehalt von Farbstoffen wird bei vielen Produkten aus verschiedenen Gründen nicht angegeben:

1. Komplexe Zusammensetzung: Farbstoffe sind oft Mischungen aus mehreren Komponenten, die in unterschiedlichen Verhältnissen vorliegen können. Diese Zusammensetzungen können variieren, was es schwierig macht, einen genauen Gehalt anzugeben.

2. Anwendungsfokus: In vielen Anwendungen, insbesondere in der Textil- und Lebensmittelindustrie, ist die genaue Konzentration eines Farbstoffs weniger relevant als seine Färbekraft oder seine Fähigkeit, eine bestimmte Farbe zu erzielen. Hier ist die Farbstärke oder die Fähigkeit zur Farbgebung das wichtigste Kriterium.

3. Standardisierung: Viele Farbstoffe werden nach bestimmten Standards (z.B. C.I. Nummern) gehandelt, die eine bestimmte Qualität und Farbgebung garantieren. Diese Standards machen eine genaue Gehaltsangabe oft überflüssig, da die Nutzer wissen, dass der Farbstoff die gewünschten Eigenschaften hat.

4. Herstellungsprozesse: Der Herstellungsprozess von Farbstoffen kann zu natürlichen Schwankungen im Gehalt führen. Anstatt einen exakten Gehalt anzugeben, wird oft eine Qualitätskontrolle durchgeführt, um sicherzustellen, dass der Farbstoff innerhalb eines akzeptablen Bereichs liegt.

5. Regulatorische Aspekte: In einigen Fällen können regulatorische Vorschriften den Hersteller nicht verpflichten, den genauen Gehalt anzugeben, solange der Farbstoff sicher und effektiv für den vorgesehenen Zweck ist.

6. Kostengründe: Eine genaue Bestimmung des Gehalts erfordert oft aufwendige analytische Verfahren, die die Produktionskosten erhöhen könnten. Daher verzichten einige Hersteller auf diese zusätzliche Angabe, um Kosten zu sparen.

Zusammengefasst kann man sagen, dass der Gehalt bei Farbstoffen oft nicht angegeben wird, weil andere Qualitätskriterien im Vordergrund stehen und die genaue Konzentration für viele Anwendungen nicht entscheidend ist.


Stickstoffbestimmung nach Kjeldahl

Die Stickstoffbestimmung in organischem Material wird meist mit der Kjeldahl-Methode durchgeführt und findet in vielen Bereichen Anwendung, unter anderem in der Umwelt-, Lebensmittel- und Wasseranalytik, der landwirtschaftlichen Analytik, der pharmazeutischen und chemischen Industrie. Bei der klassischen Methode wird eine genau eingewogene Probenmenge mit konzentrierter Schwefelsäure aufgeschlossen. Dabei werden die organischen Anteile entfernt und der Stickstoff reagiert zu Ammoniumsulfat.(CHNO) (s) + H2SO4 (aq) → CO2 (g) + SO2 (g) + H2O (g) + NH4SO4 (solv, H2SO4)Zur besseren Umsetzung wird ein Katalysator oder Katalysatorgemisch, bestehend aus Kupfer, Selen, Quecksilber und/oder Titan, zugegeben. Um eine Siedepunkterhöhung der Schwefelsäure zu erreichen, wird Natrium- oder Kaliumsulfat verwendet. Ist der Stickstoff jedoch in einer Nitro-, Nitroso- oder Azo-Verbindung enthalten, muss diese Verbindung vor dem Aufschluss zuerst mit Zink reduziert werden.
Der Stickstoff liegt jetzt als Ammoniumsulfat in Schwefelsäure vor. Bei Zugabe einer starken Base (z. B. NaOH), wird die Schwefelsäure neutralisiert und Ammoniak aus der Lösung freigesetzt. NH4SO4 (solv) + 2 NaOH (aq) → Na2SO4 (aq) + 2 NH3 (g) + 2 H2O (l) Der Ammoniak wird mittels Wasserdampfdestillation in Säure (z. B. Borsäure) eingeleitet.B(OH)3 (aq) + 2 H2O (l) + NH3 (g) → B(OH)4- (aq) + NH4+ (aq) Die entstehende starke Base (Borat-Ion) wird mit einer starken Säure (Salzsäure oder Schwefelsäure) zurücktitriert. Die überschüssige schwache Borsäure wird dabei nicht erfasst. Für die Titration verwendet man den Tashiro-Indikator, der im Sauren umschlägt. Die verbrauchte Menge Säure kann anschließend in die Stickstoffmenge der Probe umgerechnet werden.NH4+ (aq) + B(OH)4- (aq) + HCl (l) → NH4Cl (aq) + B(OH)3 (aq) + H2O (l)Um den Proteingehalt in der Probe zu berechnen, muss man auf den unterschiedlichen Stickstoffgehalt der enthaltenen Aminosäuren achten und entsprechende Umrechnungsfaktoren einsetzen. Bei Lebensmitteln stammt der Stickstoff meist aus Proteinen, bei anderen Proben können auch andere Stickstoffquellen vorhanden sein.


Analysenzertifikate

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Es wurden die folgenden Analysezertifikate gefunden:

Garantieanalyse

Aussehenrötliches Pulver
Aussehen der Lösungentspricht
Schmelzpunkt179-182 °C
pH-Umschlagsbereich4,2 (pink)-6,2 (gelb)
Trocknungsverlust (110 °C)≤3,0 %