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Schwefelsäure, 1 l, Kunststoff

Von  Carl ROTH
0,05 mol/l - 0,1 N, Maßlösung
Wirkungsbeispiele: Zerstören Metalle und verätzen Körpergewebe; schwere Augenschäden sind möglich. Sicherheit: Kontakt vermeiden; Schutzbrille und Handschuhe tragen. Bei Kontakt Augen und Haut mit Wasser spülen.
Achtung
H290
i kann gegenüber Metallen korrosiv sein
P234 P390
i nur in Originalverpackung aufbewahren, verschüttete Mengen aufnehmen, um Materialschäden zu vermeiden
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VE
Verp.
Summenformel H2SO4
Molare Masse (M) 98,08 g/mol
Dichte (D) 1,002 g/cm³
Siedepunkt (Sdp) 100 °C
ADR 8 III
CAS Nr. 7664-93-9
EG-Nr. 231-639-5
UN-Nr. 3264


31.10 CHF/VE 

zzgl. MwSt. | 1 l pro VE

Art.-Nr. K026.1

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Produktdetails



Schwefelsäure 0,05 mol/l - 0,1 N, Maßlösung

Technische Informationen
Gewinde DIN 45 
Konzentration, umgerechnet ~0,49 %
Schwefelsäure
Ausgewählte Menge:   0
  1. Zwischensumme:  0.00
Bestell Nr. VE Verp. Preis Menge
K026.1 1 l Kunststoff

31.10 CHF

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Allgemeine Informationen

Stickstoffbestimmung nach Kjeldahl

Die Stickstoffbestimmung in organischem Material wird meist mit der Kjeldahl-Methode durchgeführt und findet in vielen Bereichen Anwendung, unter anderem in der Umwelt-, Lebensmittel- und Wasseranalytik, der landwirtschaftlichen Analytik, der pharmazeutischen und chemischen Industrie. Bei der klassischen Methode wird eine genau eingewogene Probenmenge mit konzentrierter Schwefelsäure aufgeschlossen. Dabei werden die organischen Anteile entfernt und der Stickstoff reagiert zu Ammoniumsulfat.(CHNO) (s) + H2SO4 (aq) → CO2 (g) + SO2 (g) + H2O (g) + NH4SO4 (solv, H2SO4)Zur besseren Umsetzung wird ein Katalysator oder Katalysatorgemisch, bestehend aus Kupfer, Selen, Quecksilber und/oder Titan, zugegeben. Um eine Siedepunkterhöhung der Schwefelsäure zu erreichen, wird Natrium- oder Kaliumsulfat verwendet. Ist der Stickstoff jedoch in einer Nitro-, Nitroso- oder Azo-Verbindung enthalten, muss diese Verbindung vor dem Aufschluss zuerst mit Zink reduziert werden.
Der Stickstoff liegt jetzt als Ammoniumsulfat in Schwefelsäure vor. Bei Zugabe einer starken Base (z. B. NaOH), wird die Schwefelsäure neutralisiert und Ammoniak aus der Lösung freigesetzt. NH4SO4 (solv) + 2 NaOH (aq) → Na2SO4 (aq) + 2 NH3 (g) + 2 H2O (l) Der Ammoniak wird mittels Wasserdampfdestillation in Säure (z. B. Borsäure) eingeleitet.B(OH)3 (aq) + 2 H2O (l) + NH3 (g) → B(OH)4- (aq) + NH4+ (aq) Die entstehende starke Base (Borat-Ion) wird mit einer starken Säure (Salzsäure oder Schwefelsäure) zurücktitriert. Die überschüssige schwache Borsäure wird dabei nicht erfasst. Für die Titration verwendet man den Tashiro-Indikator, der im Sauren umschlägt. Die verbrauchte Menge Säure kann anschließend in die Stickstoffmenge der Probe umgerechnet werden.NH4+ (aq) + B(OH)4- (aq) + HCl (l) → NH4Cl (aq) + B(OH)3 (aq) + H2O (l)Um den Proteingehalt in der Probe zu berechnen, muss man auf den unterschiedlichen Stickstoffgehalt der enthaltenen Aminosäuren achten und entsprechende Umrechnungsfaktoren einsetzen. Bei Lebensmitteln stammt der Stickstoff meist aus Proteinen, bei anderen Proben können auch andere Stickstoffquellen vorhanden sein.


Maßlösungen

Eine Maßlösung ist eine Lösung mit genau bekannter Konzentration einer Substanz. Die Konzentration der Maßlösung wird mit Hilfe einer Urtitersubstanz bestimmt, oder, wenn es sich um einen Urtiter handelt, genau eingewogen. Für die Herstellung der Maßlösungen werden analysenreine (p.a.) Substanzen als Ausgangmaterialien verwendet.


Maßlösungen

Ihre Vorteile gegenüber der eigenen Herstellung sind:

  • Hergestellt und überprüft nach modernen Fertigungs- und Analysentechniken
  • Gebrauchsfertige Lösungen
  • Hohe Genauigkeit für präzise Analysen
  • Verwendung von NIST-zertifizierten Urtitersubstanzen zur Überprüfung
  • Direkter Anschluss an die gängigen Titratoren möglich


Titerangaben:
Viele unserer Maßlösungen haben neben der Stoffmengenkonzentration auch die entsprechende Titerangabe in der Spezifikation und auf dem Analysenzertifikat. Beim Fehlen der Angabe entspricht die maximale prozentuale Abweichung des Titers der angegeben Schwankungsbreite der Stoffmengenkonzentration.
Beispiel: Stoffmengenkonzentration 0,1 mol/l ±0,2 %
daraus folgt, der Titer liegt bei 1 ±0,2 %, also 0,998-1,002
Wir empfehlen die regelmäßige Überprüfung des Titers bei geöffneten Produkten vor der Anwendung.


Analysenzertifikate

Hier können Sie Ihr Analysezertifikat zum ausgewählten Produkt suchen und downloaden. Bitte geben Sie Ihre Chargennummer an.
Es wurden die folgenden Analysezertifikate gefunden:

Typanalyse

Stoffmengenkonzentration (20 °C)0,05 mol/l ±0,2 %
Titer0,998 - 1,002